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#Unterkunft

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Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Gruppe Die #Linke im #Bundestag fragte die #Bundesregierung Drs. 20/12047 nach der Wohnkostenlücke des #Bürgergeld​es im Jahr 2023. Die #Wohnkostenlücke beziffert den Unterschied zwischen den tatsächlichen #Kosten der Wohnung und dem, was das #Jobcenter real dafür erstattet („angemessene Bedarfe für Unterkunft und Heizung“).

Ergebnis: Im Jahresdurchschnitt 2023 bekamen rund 325.000 #Bedarfsgemeinschaft​en im SGB II (rd. 11 % aller Bedarfsgemeinschaften) nicht die vollen Kosten der #Unterkunft erstattet. Die durchschnittliche Differenz betrug 107 Euro pro Monat und betroffenem Haushalt. Die dezidierten Zahlen für jedes Jobcenter einzeln, die Länder und den Bund gibt es hier: t1p.de/sbzw3

An höchsten ist die Wohnkostenlücke mit 253 EUR im Jobcenter #Ebersberg, 226 EUR im JC #Dachau, 215 EUR im JC #München, und 204 EUR im JC #Fürstenfeldbruck und ebenfalls #Oldenburg Stadt, 180 EUR beim JC #Saalfeld-#Rudolfstadt, 167 EUR im JC #Freiburg und 159 EUR im JC #Darmstadt, 157 EUR im JC #Breisgau, und 150 EUR beim JC #Offenbach sowie JC #Flensburg. Diese Zahlen stellen den durchschnittlichen #Nichtübernahmebetrag jeder in den KdU gekürzten BG da.

Im Jahr 2022 betraf die Wohnkostenlücke rund 13 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften, sie belief sich auf 382 Millionen Euro, der durchschnittliche nicht übernommene Betrag war 94 Euro im Monat.

Kurzbewertung: Diese neuen Zahlen machen deutlich, dass die Wohnkostenlücke, also die nicht von der Behörde übernommenen Beträge der Kosten der Unterkunft, trotz der #Karenzzeit drastisch gestiegen ist. Diese Fehlbeträge müssen in den meisten Fällen wahrscheinlich aus dem #Regelsatz bestritten werden. Diese zusätzlichen Kosten drücken die betroffenen Menschen weit unter das #Existenzminimum.
Im Jahr 2024 ist wieder mit einem erheblichen Anstieg der nicht durch die Jobcenter berücksichtigten Beträge zu rechnen. Das bedeutet, das Thema Wohnkosten muss in den Blick der Öffentlichkeit und in den Blick des Gesetzgebers kommen.

Hierzu bedarf es einiger Änderungen:

- Ermittlung der angemessenen KdU gemessen an den #Angebotsmiete​n, also an dem Preis, zu dem Unterkünfte zu erhalten sind und nicht an einem Mischindex von Bestands- und Angebotsmieten.

- Modifizierung der angemessenen KdU auf die reine #Grundmiete, ohne Betriebskosten. Denn wie hoch der gemeinsame Verbrauch in einem Hochhaus, das Abwasser oder die #Grundsteuer ist, liegt nicht in der Einflusssphäre der #Leistungsbeziehende​n.

- Gesetzliche Regelung, dass #Sozialwohnungen immer angemessen sind, denn das ist der Zweck von Sozialwohnungen.

- Sofortige Streichung der Begrenzung der KdU wegen fehlender #Umzugserfordernis des § 22 Abs. 1 S. 6 SGB II. Rückwirkende Zahlung der dahingehenden #Kürzungen für Leistungsberechtigte bis Jan. des Vorjahres (analog § 40 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II).

- Genehmigungsfiktion von beantragten Unterkünften im Sinne von § 22 Abs. 4 S. 1 SGB II innerhalb von 3 Werktagen.

Die #Linke mit Zusammenfassung zur Wohnkostenlücke: t1p.de/pq7fo

Quelle: Thomé Newsletter 28/2024 vom 18.08.2024 tacheles-sozialhilfe.de/newsti

#IchBinArmutsbetroffen #Miete #Hartz4 heißt jetzt #Bürgergeld

Deutscher BundestagHöhere Kosten für Unterkunft und HeizungBerlin: (hib/CHE) Im Durchschnitt des Jahres 2023 sind in rund 320.000 Bedarfsgemeinschaften im SGB II (Bürgergeld) die tatsächlichen laufenden Kosten der Unterkunft und Heizung höher...

Menschenrechtsinstitut: Opfer von Ausbeutung brauchen sichere Orte

Die Unterkünfte für ausländische Arbeitskräfte sind oft ärmlich und teuer. Wer sich dagegen wehrt, muss sogar mit Gewalt rechnen. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert deswegen mehr Schutz und eine angemessene Unterbringung.

➡️ tagesschau.de/inland/gesellsch

tagesschau.de · Menschenrechtsinstitut: Opfer von Ausbeutung brauchen sichere OrteBy tagesschau.de

Empfehlung #Unterkunft #Konstanz

airbnb.com/rooms/14439526

Tolle Unterkunft! Es hat alles reibungslos funktioniert. Gut gefallen hat mir auch, dass es #Bio Seife gab, dass das Haus eine #Wärmepumpe hat und die Eigentümer eine E-Ladesäule haben (wobei Konstanz recht viele Landemöglichkeiten bietet und es nicht weit von der Unterkunft öffentliche Landeplätze gibt). Von der Unterkunft kommt man ganz gut zum #Bahnhof und zur #Altstadt. #EAutos zum Mieten gibt es z.B. beim Carsharing von Stadt-Mobil Südbaden, welche Netzwerk von cambio und co sind. Renault Zoes gibt es z.B. in der Jakobsstr., Zähringer-Höfe oder bei der Alemannenstr.

Das Bett knarzt ein wenig. Mich hat es nicht gestört. Der Kühlschrank ist manchmal etwas laut, wobei der lässt sich für die Nacht bestimmt ausschalten.
Es gab Luftentfeuchter im Zimmer und im Bad, die empfand ich nicht als störend.

@organictraveller

AirbnbHome in Konstanz · ★4.92 · 1 bedroom · 1 bed · 1 bathCharming room with small terrace

Das #Frauenhaus Haus Hagar in #München sucht eine #Frauenhausleitung (in Vollzeit/39 Std. ab sofort oder später)

Haus Hagar bietet #Frauen und #Kindern, die von häuslicher oder familiärer# Gewalt betroffen oder bedroht sind, #Schutz, #Unterkunft und #Beratung.

Ihre Aufgaben

- Leitung eines multiprofessionellen Teams
- Verantwortung für die Alltagsorganisation im Haus
- Konzeptionelle Weiterentwicklung des Hauses
- Vertretung des Hauses intern sowie extern
- Gremienarbeiten zum Thema häuslicher / familiärer Gewalt
- Zusammenarbeit mit externen Stellen wie z. B. #Jobcenter, #Bezirkssozialamt, #Polizei, #Gericht
- Psychosoziale Betreuung von Bewohnerinnen
- Rufbereitschaft im Wechsel mit den Kolleginnen

Nähere Informationen unter haus-hagar-muenchen.de

Vor ein paar Tagen hat der Artikel im ND über die Unterkunft in Tegel hier die Runde gemacht. Jetzt geht das Betreiber-Unternehmen dagegen rechtlich vor und versucht Berichterstattung zu unterbinden.

Hier eine Nachricht der Autorin mit einer Bitte an uns:

"Ich habe über katastrophale Zustände in Deutschlands größter Geflüchtetenunterkunft, dem Ankunftszentrum Tegel, einen umfassenden Artikel geschrieben:
nd-aktuell.de/artikel/1181267.
Leider geht das DRK jetzt dagegen vor mit einer Unterlassungsklage. Weil das "nd" finanziell nicht besonders gut aufgestellt ist, könnte es sein, dass der Artikel zumindest in Teilen offline gehen muss.
Ich würde mich freuen, wenn er davor noch gelesen und verbreitet wird. Mich hat die Recherche so aufgeregt und wütend gemacht, jetzt sollte nicht das DRK gewinnen."

archive.ph/20240421171352/http

nd-aktuell.deAnkunftszentrum Tegel: Fatale Zustände für GeflüchteteMitarbeiter*innen der Massenunterkunft in Tegel erheben schwere Vorwürfe gegen die Leitung des Ankunftszentrums Tegel. Gleichgültigkeit und Inkompetenz führten dazu, dass Geflüchtete nicht angemessen versorgt würden.