Künftig mehr Tote durch Hitze als durch Kälte in Europa
In ihrer Argumentation stützen sich die Studienautoren stark auf das Szenario „SSP3-7.0“ aus dem Sachstandsbericht des #Weltklimarat'es (#IPCC): Es geht davon aus, dass der #Treibhausgas-Ausstoß in einer von Konflikten und #Nationalismus geprägten Welt weiter ansteigen wird, was zu einem Temperatur-Plus von in Richtung 4°C Ende des Jahrhunderts führt.
Trifft dies ein, und werden quasi keine Anpassungsmaßnahmen ergriffen – wie etwa #Grünflächen in Städten oder #Klimaanlagen -, hätte man in Südeuropa in den Jahren 2050 bis 2054 im Mittel ungefähr 36.000 kältebedingte Tote weniger zu beklagen. Dem gegenüber stünden rund 82.000 hitzebedingt frühzeitig Verstorbene.
Für #Österreich käme in dieser Periode ein Hitzetoten-Überhang von fast 12.000 Personen heraus, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Damit fallen die negativen Effekte in Österreich, ähnlich wie in der #Schweiz oder im Süden #Deutschland's oder #Polen's deutlicher aus als in anderen Gegenden Mitteleuropas. Die Forscherinnen und Forscher sprechen hier von einem „zentraleuropäischen Hotspot“.
Laut den Prognosen haben die folgenden zehn Städte bis Ende des Jahrhunderts mit den meisten #Hitzetote'n zu rechnen: #Barcelona, #Rom, #Neapel, #Madrid, #Mailand, #Athen, #Valencia, #Marseille, #Bukarest, #Genua.
https://science.orf.at/stories/3228631/
#Klimakatastrophe
#Gesundheit