veganism.social is one of the many independent Mastodon servers you can use to participate in the fediverse.
Veganism Social is a welcoming space on the internet for vegans to connect and engage with the broader decentralized social media community.

Administered by:

Server stats:

296
active users

🍉🍉🍉"No Other Land" gewinnt Oscar. 🍉🍉🍉

Yuval Abraham, der jüdische Regisseur, der mit seinem palästinensischen Regiepartner Basel Adra den Film gemacht hat bezeichnet Israel als #Apartheitsstaat.
Adra forderte bei der Berlinale Deutschland auf keine Waffen mehr an Israel zu liefern.

Abraham (#Jude) war letztes Jahr im Rahmen der Berlinale nach seiner Kritik an seinem eigenem Land von Kai Wegner (CDU, #Deutscher) als #Antisemit bezeichnet worden. #DeutschlandGazaShitshow #antisemitismusresolution

So schön dass diesen beiden mutigen und rarikal friedfärtigen Filmemachern nun diese Ehre zu Teil wird. 💚 #PeaceNow #FckNetanjahu #FckHamas

apnews.com/article/best-docume

AP News · ‘No Other Land’ wins Oscar for best documentaryBy Hannah Schoenbaum

#Bürgerrechte #Antisemitismusresolution #Widerstand #Repression

"Eine #Staatsräson in Einklang mit Recht und Verfassung ist unnötig. Sie wird dort benötigt, wo es um eine Vorrangentscheidung geht. In dem Begriff artikuliert sich, dass die rechtsstaatlichen Verfahren ausgesetzt werden können, wenn es um höhere Ziele geht. Die Schattenverfassung der Staatsräson soll den Bestand an Regeln erweitern, die dem politischen Spiel entzogen sind."

Mit der Antisemitismus-Resolution schafft sich der Staat eine Schatten­verfassung
⬇️
jacobin.de/artikel/antisemitis

JACOBIN Magazin · Mit der Antisemitismus-Resolution schafft sich der Staat eine SchattenverfassungDie vom Bundestag verabschiedete Antisemitismus-Resolution ist nicht geeignet, um jüdisches Leben zu schützen. Sie ist vor allem dazu geeignet, um den deutschen Staat autoritärer und repressiver zu machen.
LabourNet Germany · Antisemitismus-Resolution des Bundestages und die kritische Debatte ihrer Folgen für Israelkritik sowie Meinungs-, Presse- Lehr-, Forschungs- und Kulturfreiheit » LabourNet Germany"Nach einer fast zweistündigen Debatte hat der Bundestag am Donnerstag den von den Ampel-Fraktionen und der Union eingebrachten Entwurf für eine Antisemitismus-Resolution mit breiter Mehrheit angenommen. Auch die AfD stimmte dafür. Die BSW-Gruppe votierte dagegen, während sich die Linke-Gruppe enthielt. Die Resolution mit dem Titel »Nie wieder ist jetzt: Jüdisches Leben in Deutschland schützen, bewahren und stärken« beruft sich auf die Shoah. Als weiteren Bezugspunkt nennt der Antrag den »grausamen Terror-Überfall der Hamas« am 7. Oktober. (...) In der Resolution ist auch die umstrittene Forderung enthalten, sicherzustellen, dass keine Organisationen und Projekte finanziell gefördert werden, die Antisemitismus verbreiten oder das Existenzrecht Israels infrage stellen. (...) Die Regierung soll dafür sorgen, dass dies auch in Ländern und Kommunen umgesetzt wird. Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie -einrichtungen sollen »gemeinsam mit Experten« auf antisemitismuskritische Codes überprüft werden..." Artikel von Matthias Monroy vom 07.11.2024 in ND online ("Antisemitismus-Resolution: Israelkritik und Judenhass werden eins") und dazu eine fast 1jährige Sammlung von Beiträgen aus jüdischer und/oder grundrechtlicher Perspektive

Die #AntisemitismusResolution des Bundestags ist hochproblematisch.

Sie nimmt die IHRA Definition für #Antisemitismus (sog. "3D Regel") als Grundlage. Diese wird selbst von #Jüdinnen und #Juden stark kritisiert. Wenn fundamentale Kritik am Staat Israel als Antisemitismus definiert wird, dann wird sogar Jüdinnen und Juden in D ein Maulkorb umgebunden wenn sie diesen Staat ablehnen.

Innerhalb Deutschlands (2. Waffenexporteur nach Israel) wird Kritik am Staatsmodell Israels tabuisiert. Hochproblematisch. Eine massive Einschränkung der Kunst-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit. Cui bono?

Ja, #GegenJedenAntisemitismus, aber bitte richtig.

„Auch wenn es im Resolutionstext anders steht: Die Meinungsfreiheit und die Freiheit von Kunst und Wissenschaft werden allerdings angetastet, wenn es, wie der Deutsche Kulturrat jetzt warnt, zu einer „regulären Überprüfung von Antragsstellern durch den Verfassungsschutz kommt“.“
tagesspiegel.de/kultur/antisem

Der Tagesspiegel · Antisemitismus-Resolution im Bundestag: Scharfe Kritik von Kunst und WissenschaftBy Rüdiger Schaper

„Die Antisemitismus-Resolution, auf die sich Ampelkoalition und Union verständigt haben, ist für zahlreiche Israelis ein Hohn. Politisch begründete Kritik am Handeln der israelischen Regierung soll als antisemitisch gebrandmarkt werden
(…)
Der Bundestag würde sich mit dieser Resolution nicht mit Israel solidarisieren, sondern nur mit dem Teil des Landes, der durch Netanjahu, Ben Gvir und Smotrich repräsentiert wird.
Noch schlimmer: Die Resolution, die vorgibt, die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland wertzuschätzen, würde auch Jüdinnen und Juden im Namen einer selbstgerechten deutschen Staatsräson allein mit dem Israel identifizieren, gegen das zugleich Hundertausende in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem auf die Straße gehen….“

deutschlandfunk.de/antisemitis @palestine @israel

Also mir reichts.

Aus komplett unbekannten Gründen ist es unmöglich (zumindest mit meinen beschränkten Mitteln) auf den aktuellen Entwurf der #AntisemitismusResolution (Schutz Jüdischen Lebens in #Deutschland - #NieWiederIstJetzt) des @bundestag zuzugreifen.

In den #Medien kursieren verschiedene Pro- & Contra Positionen die hochemotional und mit Fanfare vorgetragen werden, aber keine Zeitung/Website/Organisation hält es für nötig den ganzen Text zu veröffentlichen.

faz.net/einspruch/nachrichten/

.

Frankfurter Allgemeine Zeitung · Vorschlag zur Bundestagsresolution gegen AntisemitismusBy F.A.Z. Einspruch

@Korallenherz

Also so weit ich das iwi beurteilen kann, liegt der Impuls für diese #AntisemitismusResolution des #Bundestag schon eindeutig in der aktuellen Eskalationsrunde des #Nahostkonflikt und den politischen & gesellschaftlichen Folgewirkungen.

bundestag.de/dokumente/textarc

Richtig viel ist über den aktuellen Verhandlungsstand nicht bekannt, aber der Eindruck drängt sich schon auf, dass es Einigen Beteiligten mehr um eine Pro-Israel Position geht als um die Reflexion von Judenfeindlichkeit.

Deutscher BundestagDeutscher Bundestag - Bundestag stimmt mit breiter Mehrheit für Antrag gegen JudenhassDer Bundestag hat sich am Donnerstag, 7. November 2024, mit einem interfraktionellen Antrag für ein entschlossenes Handeln gegen Antisemitismus in Deutschland befasst. Die Vorlage von...
404Not Found